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Tragschrauber-Rundflug über Heidelberg

Tragschrauber-Rundflug: Heidelberg, Neckar, Odenwald, Gundelsheim, Mosbach, Eberbach, Heilbronn, Kraichgau...

Tragschrauber-Rundflug Neckartal Richtung Heidelberg

Tragschrauber Rundflug - Burg Hornberg, auch bekannt als die Burg des legendären Götz von Berlichingen

Mit dem Tragschrauber starten wir von Gundelsheim aus zu einem Rundflug nach Norden in Richtung Heidelberg. Schon kurz nach dem Start erreichen wir das Neckartal und eine Flughöhe von ca. 500 m. Bei einem Blick nach Westen in den Kraichgau sehen wir die Gemeinden Helmstadt-Bargen, Neckarbischofsheim, Waibstadt, Neidenstein, Epfenbach, Spechbach, Eschelbronn und ganz in der Ferne Meckesheim und Zuzenhausen. Schauen wir nach Osten sehen wir Neudenau, Billigheim, Roigheim, Möckmuhl und am Horizont schon den Katzenbuckel.
Um Zeit zu sparen könnten wir von hier auch auf direktem Weg über Helmstadt-Bargen, Epfenbach, Spechbach, Wiesenbach an Mauer und Bammertal vorbei über Gailberg nach Heidelberg fliegen.
Wir fliegen aber weiter dem Neckar entlang an Haßmersheim vorbei zu der berühmte Götz von Berlichingen-Burg, der Burg Hornberg, unserem ersten Ziel auf unserem Tragschrauber Rundflug nach Heidelberg. Die Burganlage liegt auf einem Bergsporn oberhalb von Neckarzimmern. Eigentlich handelt es sich um zwei getrennte Burgen mit gemeinsamer Vorburg, die erst später durch eine Burgmauer zusammengefasst wurden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1184. Der fränkische Reichsritter Gottfried "Götz" von Berlichingen lebte 45 Jahre lang bis zu seinem Tod 1562 auf Burg Hornberg. Weil er durch den Verlust der rechten Hand eine eiserne Prothese trug, wurde er auch "Ritter der Eisernen Hand" genannt. Johann Wolfgang von Goethe machte ihn mit seinem gleichnamigen Schauspiel unsterblich; nicht zuletzt durch das berühmte Götz -Zitat: "Er aber, sag´s ihm, er kann mich am Arsche lecken!"

Tragschrauber-Rundflug - Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach ist unser zweites Etappenziel auf unserem Rundflug der Burgenstraße entlang nach Heidelberg. Mosbach ist die Kreisstadt des Neckar-Odenwald-Kreises und liegt im Tal der Elz, einem Nebenfluss des Neckars, an den südlichen Ausläufern des baden-württembergischen Odenwaldes. Der Neckar-Odenwald-Kreis ist Teil der Verband Region Rhein-Neckar und der Metropolregion Rhein-Neckar und ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Karlsruhe.
Im neunten Jahrhundert (825 oder 826) wurde die Siedlung Mosbach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach einer These entstand die Siedlung in der unmittelbaren Nähe des 736 vom Heiligen Primus gegründeten Klosters Mosbach. 1241 wurden Mosbach die Rechte einer Freien Reichsstadt verliehen. Pfalzgraf Ruprecht erwarb 1362 Mosbach und gliederte die bis dahin freie Reichsstadt in die Kurpfalz ein. Der Sohn von Pfalzgraf Ruprecht, Pfalzgraf Otto, erhob 1410 Mosbach zu seiner Residenz.
Anders als Heidelberg und Mannheim blieb Mosbach vom Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688 – 1697) verschont. Leider zerstörte im Jahre 1723 ein Brand große Teile von Mosbach. Dem Feuer fielen der Überlieferung nach 150 Häuser zum Opfer.
1997 war Mosbach der Ausrichter der Landesgartenschau Baden-Württemberg. Im Zuge der Landesgartenschau wurde die Sanierung der Altstadt von Mosbach forciert und der Bachlauf der Elz renaturiert. Neben der Kernstadt gehören noch die Stadtteile Lohrbach, Diedesheim, Reichenbuch, Neckarelz und Sattelbach zu Mosbach.
Von Mosbach aus wäre ein lohnenswerter Abstecher ein Flug nach Nord-Osten, der Elz folgend in den Odenwald zu den Gemeinden und Städten Elztal, Limbach, Buchen und Mudau oder mehr Richtung Osten nach Schefflenz, Katzental, Seckach, Schlierstadt, Osterburgen, Adelsheim und Rosenberg. Der Odenwald, mit seiner abwechslungsreichen Landschaft ist immer ein wunderschönes Rundflug -Ziel.
Auf der gegenüberliegenden Neckarseite sind es nur wenige Flugminuten nach Aglasterhausen, Reichartshausen und Schwarzach mit seinem wunderschön gelegenem Wildpark.

Tragschrauber-Rundflug - Staustufe bei Guttenbach

Wir fliegen weiter an Obrigheim und Binau vorbei und erreichen auf unserem Gyrocopter Rundflug entlang des Neckars Guttenbach. Unter uns sehen wir die Neckar-Stauanlage Guttenbach. Sie wurde 1935 erbaut und 1959 erweitert. Die Staustufe besteht aus einer Doppelschleuse, einem Kraftwerk und einem Wehr. Die Fallhöhe beträgt im Mittel 5,30 m. Die nutzbare Kammerlänge und -Breite der Schleuse betragen ca. 110 m x 12 m.
Es sind genau diese Ansichten, die einen Tragschrauber Rundflug so einzigartig machen. Da wir mit dem Gyrocopter viel langsamer fliegen können als mit einem Flächenflugzeug erkennt man viel mehr Detail in der Landschaft. Hinzu kommen die schon oft auf unseren Internetseiten erwähnte fast Rundumsicht und der direkte Blick nach unten.

Tragschrauber Rundflug - Burgruine Minneburg

Unser nächstes Ziel auf unserem Tragschrauber Rundflug ist die romantische Burgruine der Minneburg auf der gegenüberliegenden Neckarseite von Neckargerach. Sie liegt 50 Meter oberhalb des Neckartals über dem Ortsteil Guttenbach auf der Gemarkung des Neckarkatzenbacher Gemeindewaldes. Erbaut wurde sie in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Laut einer Sage stammt der Name der Minneburg von Minna von Horneck. Um der Zwangshochzeit mit dem Grafen von Schwarzenberg zu entgehen, suchte sie Zuflucht in einer Höhle in der Nähe der Minneburg. Dort wartete sie sieben Jahre auf die Rückkehr des armen Ritters Edelmut von Ehrenberg, den sie abgöttisch liebte. Nach dessen Rückkehr von einem Kreuzzug lag Minna aber schon im Sterben. An ihrem Totenbett gelobte ihr der Geliebte den Bau einer Burganlage und gab ihr zum Gedenken an ihre große Liebe (mittelhochdeutsch: Minne) den Namen Minneburg.
Ihre heutige Form verdankt die Minneburg hauptsächlich dem weiteren Ausbau in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Wilhelm von Habern ließ sie im Baustil der Renaissance in ein Schloss umwandeln. Die Franzosen zerstörten während des Dreißigjährigen Krieges Teile der Burg, die danach nie mehr aufgebaut wurde und langsam verfiel.
Fliegt man von der Minneburg aus nach Westen, erreicht man in nur wenigen Flugminuten die Gemeinde Neunkirchen. Neunkirchen liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald am südwestlichen Rand des Neckar-Odenwald-Kreises. Das Landschaftsgebiet wird auch als "Kleiner Odenwald" bezeichnet.

Tragschrauber Rundflug - Burg Zwingenberg

Unser Tragschrauber fliegt eine Rechtskurve und dann sehen wir sie schon von weitem: eine der schönsten historischen Burganlagen am Neckar, die Burg Zwingenberg, auch Schloss Zwingenberg genannt. Den besten Blick auf diese märchenhafte Burg haben wir bei einem Rundflug mit dem offenen Gyrocopter. Die wunderschöne Burganlage liegt 50 m oberhalb des Neckars inmitten des dichten Waldes. Sie wurde 1420 vermutlich von Wilhem von Wimpfen erbaut und befindet sich heute im Besitz des Hauses Baden. Sie ist auch der Wohnsitz von Ludwig, Prinz von Baden, und seiner Famlie. Alljährlich finden dort die Schlossfestspiele Zwingenberg statt.

Tragschrauber Rundflug - Eberbach

Eine weitere Station auf unserem Rundflug ist Eberbach. Die Stadt liegt an einem Ausläufer des Katzenbuckels und im Norden des Rhein-Neckar Kreises. Das Stadtgebiet ersteckt sich über beide Neckarufer, wobei die historische Altstadt auf der rechten Neckarseite liegt. Eine Neckarbrücke verbindet den Stadtteil Neckarwimmerbach seit 1899 mit der Kernstadt. Die Brücke wurde kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges von der Waffen SS gesprengt und als erste Neckarbrücke 1946 wieder aufgebaut.
Das Luftbild zeigt einen Blick aus dem Gyrocopter über Eberbach in den Odenwald. Auf der unteren Bildhälfte ist der Stadtteil Neckarwimmerbach mit der Neckarbrücke zu sehen.
Erstmals wurde die älteste Eberbacher Burg 1227 erwähnt. Als Gründer von Eberbach gilt König Heinrich. Eberbach stellte zur damaligen Zeit einen wichtigen Handelsplatz zwischen dem Odenwald und dem Neckar dar.
Die gut erhaltene historische Altstadt von Eberbach ist vom Tragschrauber aus deutlich zu erkennen. Wir fliegen über die Ruine der Burg Eberbach, die inmitten der Stadt auf der 160 m hohen Burghälde liegt. Im Stadtwald von Eberbach steht der wahrscheinlich höchste Baum Deutschlands: eine Douglasie mit einer Höhe von über 62 m und einem Stammumfang von über 3 m. Heute gehören neben der Kernstadt Eberbach mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten noch die Stadtteile Brombach, Friedrichsdorf, Lindach, Pleutersbach, Rockenau, Badisch Igelsbach, Gaimühle, Unterdielbach und Badisch Schollenbach dazu.
Der Rhein-Neckar Kreis grenzt im Norden an den Odenwaldkreis und den Kreis Bergstraße in Hessen. Beide Kreise bieten eine wunderbare Naturlandschaft mit vielen bewaldeten Hügeln und landwirtschaftlich genutzten Tälern. Hier wären unter anderem die Städte und Gemeinden Waldbrunn, Rothenberg, Hesseneck, Sensbachtal, Beerfelden, Erbach, Amorbach und Michelstadt lohnende Ziele für einen Gyrocopter Rundflug.

Tragschrauber Rundflug - Neckarschleife

Das nächste Highlight unseres Rundflugs mit dem Gyrocopter ist die Hirschhorner Neckarschleife bei Ersheim. Normalerweise folgt die Landesgrenze zwischen Baden Württemberg und Hessen dem Flusslauf. Doch hier schneidet die Grenze die Neckarschleife ab. Ersheim ist ein Stadtteil von Hirschhorn und gehört als einziger hessischer Ort auf der linken Neckarseite zum kleinen Odenwald. Urkundlich erwähnt wurde Ersheim erstmalig in dem Lorscher Codex im Jahre 773. Damit ist Ersheim deutlich älter als Hirschhorn. Hirschhorn, der heutige Hauptort, wurde von den Herren von Hirschhorn gegründet.
Er liegt auf der anderen Neckarseite südwestlich von Ersheim. Mit dem Reichsdeputationshauptbeschluss von 1803 kam Hirschhorn zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. Unter dem Druck Napoleons entstand 1806 das Großherzogtum Hessen, in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand auf Weisung der amerikanischen Militärregierung das Bundesland Hessen in den heutigen Grenzen. Weitere Stadtteile von Hirschhorn sind Langenthal, Unter-Hainbrunn und die südwestliche Hälfte der Ortschaft Igelsbach.
Die Gemeiden Schönbrunn und Lobbach sind von Ersheim aus mit dem Tragschrauber in nur wenigen Flugminten zu erreichen.

Tragschrauber Rundflug - Burg Hirschhorn

Oberhalb der Altstadt von Hirschhorn liegt die sehr gut erhaltene Burg- und Schlossanlage Burg Hirschhorn. Johann von Hirschhorn gründete 1260 die Burg. Die Weitläufigkeit der Anlage wird erst aus der Vogelperspektive sichtbar. Auf dem höchstgelegenen Bereich der Anlage befindet sich die Kern- oder Hauptburg mit ihrer nach Norden weisenden mächtigen Schildmauer. Ein weiterer Bestandteil der Kernburg ist der alte Palas mit dem angrenzenden Bergfried und dem Hatzfeld-Bau. Südwestlich der Kernburg befindet sich die obere Vorburg, bestehend aus einer Bastion zur Bewachung des nördlichen Tors und einem Eckturm, der auch Gefängnisturm genannt wird. Die untere Vorburg besteht aus dem Marstall, der Burgkirche und weiteren Gebäuden. Der Wehrturm der unteren Vorburg ist schon ein Teil der Stadtmauern von Hirschhorn. Das architektonische Zusammenspiel zwischen Burg- und Stadtmauer ist vom Tragschrauber aus deutlich zu erkennen. Direkt an die südlichen Burgmauern schließt sich ein Kloster mit der Karmeliter-Klosterkirche Mariä Verkündigung an.

Tragschrauber Rundflug - Bergfeste Dilsberg

Rundflug mit dem Tragschrauber dem Neckar entlang nach Heidelberg. Das Bild zeigt die Bergfeste Dilsberg aus nordöstlicher Richtung.
Wir steigen mit dem Gyrocopter etwas höher und sehen in der Ferne die Bergfeste Dilsberg. Sie ist eines der beliebtesten und schönsten Ausflugsziele im Naturpark Neckar-Odenwald und auch ein beliebtes Etappenziel auf einem Tragschrauber Rundflug nach Heidelberg. Die Bergfeste Dilsberg liegt weithin sichtbar auf einem bewaldeten Buntsandsteinkegel auf der baden-württembergischen Neckarseite.
Südlich der Bergfeste steht die im Jahre 1380 im Barockstil erbaute katholische Kirche St. Bartholomäus. Gleich daneben befindet sich das historische Stadttor, dem 1842 der Abriss drohte.
Die Heidelberger Baubehörde des Landes Baden untersagte jedoch den Abriss und somit blieb ein weiteres historisches Denkmal von Dilsberg erhalten. Im Norden steht die vom Neckar aus gut sichtbare und von 1871 bis 1873 erbaute evangelische Kirche.
Die im 12. Jahrhundert erbaute Bergfeste Dilsberg liegt 288 Meter über dem Neckar. Vor allem im 30-jährigen Krieg wurde die Höhenburg hart umkämpft. Sie konnte jedoch nie erobert oder zerstört werden. Ab 1803 war die Feste Dilsberg ein Staatsgefängnis. Sie wurde nach 1822 zum Abriss freigegeben und als Steinbruch benutzt.
Eine Besonderheit der Feste ist der unterirdische, fast 800 Meter lange Brunnenstollen. Er wurde von Fritz von Briesen 1896 wiederentdeckt und 1926 freigelegt.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Feste Dilsberg aufwändig saniert und für Besucher freigegeben. Von der Ringmauer hat man einen fantastischen Blick über Dilsberg, auf den Neckar und weit in den Kraichgau und den Odenwald hinein. Die Feste Dilsberg zählt jährlich 100.000 Besucher. Schon Mark Twain, der auf seiner Europareise eine Floßfahrt von Heilbronn nach Heidelberg unternahm, besuchte die sagenumwobene Feste.
Heute wird die Bergfeste auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Darunter die Dilsberger Burgkonzerte, der Dilsberger Kunsthandwerkermarkt und die Freilichtbühnen-Aufführungen der Rose vom Dilsberg.
Vom Tragschrauber aus wird die ganze Schönheit dieser so exponierten Burganlage auf dem Dilsberg sichtbar.

Tragschrauber Rundflug - Die vier Burgen von Neckarsteinach

Auf der gegenüberliegenden Seite des Neckars erwartet uns schon das nächste Highlight unseres Rundflugs mit dem Gyrocopter. Die Stadt Neckarsteinach ist die südlichste Stadt Hessens im Kreis Bergstraße und wird auch Vierburgenstadt genannt. Den Namen hat Neckarsteinach, da hier die Steinach, die im südöstlichen Teil des hessischen Landkreises Bergstraße nördlich von Ober-Absteinach entspringt, in den Neckar mündet.
Besiedelt wurde Neckarsteinach wegen seiner klimatisch günstigen Lage in einem wasser- und waldreichen Gebiet vermutlich schon in vorgeschichtlicher Zeit. Der Lehnsherr von Neckarsteinach, Bligger von Steinach, wurde erstmals im 7. Jahrhundert erwähnt, als die Gegend um Neckarsteinach zum Hochstift Worms kam. Wir überfliegen mit dem Tragschrauber alle vier Burgen: Hinterburg, Vorderburg, Mittelburg und Burg Schadeck. Die Burgen wurden im 12. und 13. Jahrhundert von den Landschad von Steinach, einem mittelalterlichen niederen Adelsgeschlecht, erbaut.
Die Ruine der Burg Schadeck liegt auf einem kleinen Bergsporn etwas außerhalb von Neckarsteinach und ist die romantischste von allen. Sie wird auch Schwalbennest genannt, weil sie wie ein Schwalbennest am steilen Berghang zu kleben scheint. Die Ruine kann nur mühsam über einen schmalen, aus dem Fels geschlagenen, Halsgraben zu Fuß erreicht werden. Oder Sie buchen einfach einen Tragschrauber Rundflug bei uns. Wir zeigen Ihnen die ganze Schönheit dieses sagenumwobenen Bauwerks aus einer längst vergangenen Zeit.
Im Mittelalter gab es unzählige große und kleinere Burgen. Davon sind heute gar nicht mehr so viele vorhanden wie man meinen könnte. Vom Tragschrauber aus läßt sich die ursprüngliche Ausdehnung einer Burganlage oft noch gut erkennen, auch wenn von der einst stolzen Burg nur noch die Grundmauern und vereinzelte Mauerreste erhalten sind.

Tragschrauber Rundflug - Universitätsstadt Heidelberg

Wir fliegen auf unserem Rundflug weiter dem Neckar entlang nach Westen. Nach wenigen Flugminuten erreichen wir mit dem Gyrocopter Neckargemünd. Neckargemünd, erstmalig 988 unter dem Namen Gmundi urkundlich erwähnt, ist Teil der Metropolregion Rhein-Neckar und das Gemeindegebiet ist Teil des Naturparks Neckartal-Odenwald. Zur Stadt Neckargemünd gehören die ehemaligen Gemeinden Dilsberg, Mückenloch, Neckargemünd und Waldhilsbach. Natürlich könnte man bei Neckargemünd von der Flugroute nach Heidelberg abweichen.
Eine Alternative wäre Richtung Südwesten an der nordwestlichen Grenze des Kraichgaus entlang.
Auch das Gebiet südlich von Heidelberg bietet eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft mit sehenswerten Flugzielen für einen Rundflug. Die bekanntesten darunter sind das aus keltischer Zeit stammende Wiesloch, Schwetzingen mit dem berühmten Schwetzinger Schloss und Hockenheim mit dem gleichnamigen Hockenheimring. Aber auch die umliegenden Städte und Gemeinden wie Leimen, Rohrbach, Sandhausen, Nußloch, Dielheim, Rauenberg, Kronau, Malsch, St. Leon-Roth, Waghäusel, Altlußheim, Neulußheim, Reilingen, Oberhausen-Rheinhausen, Oftersheim, Ketsch, Brühl, Plankstadt, Eppelheim und Kirchheim sind allemal einen Tragschrauber Rundflug wert.
Wir aber fliegen weiter dem Neckar folgend Richtung Westen. Plötzlich öffnet sich das Neckartal und wir erreichen die letzten Ausläufer des westlichen Odenwaldes, die den Blick auf die Oberrheinische Tiefebene freigeben. Hier liegt unser nächstes Rundflug-Ziel. Heidelberg ist die älteste Universitätsstadt Deutschlands. Gegründet wurde sie im 12. Jahrhundert, wobei die Geschichte von Heidelberg bis weit in die römischen und keltischen Zeiten zurückreicht. Eines der, genauer gesagt, das Wahrzeichen Heidelbergs ist das am Nordhang des Königstuhls gelegene weltberühmte Heidelberger Schloss.
Es wird jährlich von ca. einer Million Touristen aus der ganzen Welt besucht.
Leider haben diese Besucher nicht die Ansicht, die Sie bei einem Rundflug aus unserem offenen Tragschrauber haben werden. Obwohl wir natürlich die Mindestflughöhe nicht unterschreiten dürfen, haben Sie einen einmaligen Blick auf die gesamte Schlossanlage. Das Schloss Heidelberg wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Als Bauherren gelten die Herzöge von Bayern. Bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Soldaten Ludwigs des XIV.
1689 und 1693 war das bis dahin „prächtigste Schloss Europas“ Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Die aus rotem Neckartäler Sandstein erbaute Schlossruine wurde nie mehr vollständig restauriert. 1720 zogen die Pfälzer Kurfürsten ins Barockschloss Mannheim und das Heidelberger Schloss verfiel zusehends. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten Anhänger der Romantik die inzwischen von Efeu überwucherte Schlossruine neu. Auch deshalb gehört das Heidelberger Schloss zu den berühmtesten Schlossruinen der Welt.
Das Heidelberger Schloss erhebt sich 80 Meter über der historischen Altstadt von Heidelberg. Heidelberg wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg (17. Jh.) fast vollständig zerstört. Im Gegensatz zur Schlossruine wurden die Häuser der Altstadt auf ihren alten Gebäudefundamenten wieder aufgebaut, diesmal im Stil des Barock.
Von den Bombern im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Altstadt glücklicherweise verschont. Nur die Alte Brücke wurde beim Rückzug der Wehrmachtstruppen teilweise gesprengt, konnte aber bis 1947 wieder restauriert werden. Inmitten der Altstadt am Marktplatz steht die Heiliggeistkirche. Sie wurde von 1398 bis 1515 aus dem gleichen Sandstein wie das Heidelberger Schloss erbaut. Sie war als repräsentatives Gotteshaus der kurpfälzischen Residenzstadt und als Grablege der Kurfürsten aus der Pfalz geplant. Der Platz um die Kirche ist ein Touristenmagnet. Hier ist auch der Ausgangspunkt für den Fußweg zum Heidelberger Schloss.
Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Heidelberg ist die ebenso aus rotem Neckartäler Sandstein erbaute Karl-Theodor-Brücke. Sie wurde 1788 unter Kurfürst Karl-Theodor fertiggestellt und verbindet die Kernstadt Heidelbergs mit dem am nördlichen Neckarufer gelegenen Stadtteil Neuenheim.
Besser bekannt ist die Brücke unter dem Namen „Alte Brücke“. Die Alte Brücke hat seit dem 13. Jahrhundert acht Vorgängerbrücken, auf deren Fundament sie errichtet wurde. Das am südlichen Ende der Brücke erbaute Brückentor stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Ihre zwei schlanken Rundtürme waren im 15. Jahrhundert ein Bestandteil der spätgotischen Stadtmauer. Über eine Wendeltreppe im östlichen Rundturm gelangte man zur kleinen Wohnung des Brückenwächters. Die Torwohnung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Architekten und Kunsthistoriker Rudolf Steinbach und ab 1956 vom Schriftsteller Gert Kalow bewohnt. Auf dem zweiten und siebten Brückenpfeiler stehen zwei von Franz Konrad Linck entworfene Statuen. Die am südlichen Brückenende stehende Brückenfigur stellt den Erbauer der Alten Brücke dar. Die andere stellt Athene dar. Die Originale der Statuen befinden sich im Kurpfälzischen Museum.
Das Foto links zeigt einen Blick aus dem Tragschrauber auf Heidelberg in Richtung Osten. Im Hintergund sind die letzten Ausläufer des Odenwaldes zu erkennen. Rechts sehen wir den Gaisberg (375 m) und dahinter den Königstuhl (568 m). Auf der gegenüberliegenden Seite erhebt sich der Heiligenberg (445 m).
Unser nächstes Ziel ist die Heidelberger Neckarwiese.
Die Neckarwiese ist eine beliebte Erholungsstätte dieser multikulturellen, junggebliebenen Stadt. Mit einer Größe von rund 5 Hektar und einer Länge von rund einem Kilometer ist sie die größte innerstädtische Grünfläche. Sie dient als Austragungsort vieler sportlicher und kultureller Veranstaltungen oder einfach zum Relaxen oder als Platz für eine Grillparty. Als Überflutungswiese liegt sie weniger als einen Meter über dem mittleren Pegel des Neckars. Die Neckarwiese wird heute noch oft überflutet, zuletzt beim Hochwasser im Juni 2013.
Die Heidelberger Bergbahnen bestehen aus den zwei Standseilbahnen Molkenkurbahn und Königstuhlbahn. Vom Kornmarkt in der Altstadt führt erstere über die Station Schloss bis zur Station Molkenkur. Ab hier fährt man in restaurierten, historischen Wagen weiter bis zum Königstuhl. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Blick über Heidelberg. Er ist aber nicht zu vergleichen mit dem Blick aus unserem Tragschrauber.

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Preise für Tragschrauberflüge:
30 Minuten 99 € inkl. Mwst.
45 Minuten 145 € inkl. Mwst.
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Start und Landeplatz: Gundelsheim
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