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Blick vom Gyrocopter auf die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim

Tragschrauber-Rundflug: Neckar, Gundelsheim, Kraichgau, Bad Rappenau, Sinsheim, Eppingen, Bretten...

Tragschrauber-Rundflug Kraichgau Richtung Sinsheim

Tragschrauber Rundflug - Start in Gundelsheim

Unser Tragschrauber Rundflug beginnt in Gundelsheim. Nach wenigen Minuten haben wir eine Flughöhe von 300 Metern erreicht. Wir fliegen eine Kurve mit dem Tragschrauber um Gundelsheim und sehen vor uns in südwestlicher Richtung den Neckar, das im Volksmund so bezeichnete Böttinger Loch und die Burg Guttenberg. Nachdem wir den Neckar überflogen haben und noch etwas höher gestiegen sind, schweift unser Blick über die Hügellandschaft des Kraichgaus. Noch kurz einen Blick zurück auf den Neckar, die Burg Guttenberg und die Orte Böttingen und Hassmersheim, dann sehen wir schon in der Ferne die Gemeinden Hüffenhard, Siegelsbach, Massenbach, Massenbachhausen und die Stadt Bad Rappenau. Im Süden sind die Kühltürme des Kohlekraftwerks Heilbronn am Rande der Stadt zu erkennen.

Tragschrauber Rundflug - Bad Rappenau

Richtung Osten wäre Neuenstadt am Kocher ein weiteres lohnenswertes Rundflug-Ziel. Mit dem Gyrocopter steuern wir aber unser nächstes Flugziel an: Bad Rappenau. Bad Rappenau liegt nur wenige Flugminuten von unserem Start- und Landeplatz in Gundelsheim entfernt im nordöstlichen Kraichgau. Wobei die Kernstadt und der größte Teil der Gemarkung Bad Rappenaus auf der Kraichgau-Hochfläche liegen. Im Stadtteil Babstadt entspringt der Mühlbach. Er speist die Seen beim Wasserschloß und Kurpark von Bad Rappenau und mündet, nachdem er das Fünfmühlental durchflossen hat, in den Neckar. 1343 wurde "Rappenaw" erstmals urkundlich erwähnt. Ein Gräberfeld und zahlreiche Keramikfunde deuten darauf hin, dass die Besiedelung vermutlich in der merowingisch-fränkischen Zeit erfolgte. Bis 1339 lag die Oberlehensherrschaft bei den Grafen von Vaihingen und Grafen von Württemberg. Nach zahlreichen Vorbesitzern erwarb 1592 Reinhard von Gemmingen von dem württembergischen Herzog Ludwig das Lehen.
Er vollendete auch 1603 den Bau des Wasserschlosses. 1806 verloren die Freiherren von Gemmingen durch den Reichsdeputationshauptschluss Rappenau an das Großherzogtum Baden. Sie blieben aber die größten Grundbesitzer des Ortes und der Umgebung. 1813 kam Rappenau zum Bezirksamt Neckarbischofsheim und nach dessen Auflösung 1864 zum Bezirksamt Sinsheim. Das Wachstum des Ortes wurde 1822 durch die Entdeckung eines reichhaltigen Salzlagers in 175 m Tiefe am Rande des Einsiedelwaldes durch Georg Christian Heinrich Rosentritt gefördert. Er gründete daraufhin die Rappenauer Saline. Ein 1832 gegründeter Aktienverein eröffnete zwei Jahre später das zu Heilzwecken genutzte Sophienbad. Das Salinen-Solbad entstand 1845 und wurde um ein Dampfbad sowie das Angebot von Sole-Inhalationen erweitert.
Für erholungsbedürftige Stadtkinder eröffnete das Mannheimer Diakonissenhaus 1887 das Kinderkurhaus Siloah. 1912 begründete Dr. Oskar Vulpius am Höhenrand des Rappenauer Waldes ein Sanatorium, die heutige Vulpius Klinik. Die offizielle Anerkennung als Heilbad erhielt Bad Rappenau 1930. Der starke Anstieg des Kurbetriebes nach dem Zweiten Weltkrieg machte Bad Rappenau 1952 zu dem siebtgrößten Heilbad von Baden-Württemberg. Unter der 1977 gegründeten Kur- und Klinikverwaltung ist inzwischen ein aus fünf Kureinrichtungen bestehendes Kompetenzzentrum für medizinische Rehabilitation und Prävention entstanden. Im Zuge der Gemeindereform 1973 und der damit verbundenen Eingemeindung von sieben Teilorten wuchs die Bevölkerung von 5200 auf 12500 Einwohner an.
Zu Bad Rappenau gehören neben der Kernstadt die Stadtteile Babstadt, Bonfeld, Fürfeld, Grombach, Heinsheim, Obergimpern, Treschklingen und Wollenberg. 1973 wurden Bad Rappenau die Stadtrechte verliehen und 2003 wurde nach Überschreitung der Einwohnerzahl auf über 20.000 Bad Rappenau durch die baden-württembergische Landesregierung zur Großen Kreisstadt erhoben. Ein überregionaler Publikumsmagnet ist das Bad Rappenauer Sole- und Saunaparadies RappSoDie mit Sole-Wellenfreibad und Totes-Meer-Salzgrotte.

Tragschrauber Rundflug - Schloss Neuhaus bei Ehrstädt

Auf unserem Rundflug mit dem Gyrocopter nach Sinsheim überfliegen wir das bei Ehrstädt gelegene Schloss Neuhaus. Der historische Herrensitz befindet sich heute im Besitz der Freiherren von Gemmingen und schmiegt sich wunderschön in die Hügellandschaft des Kraichgaus ein. Erstmals wurde der Vorgängerbau 1333 urkundlich erwähnt. Eberhard von Württemberg belehnte Berthold von Massenbach mit der halben Burg und dem Ort Ehrstädt. Von den einstigen Befestigungsmauern, die den Burghof rechtwinklig umschlossen, ist nichts mehr erhalten.
Als Veranstaltungsort für Hochzeiten ist Schloss Neuhaus heute sehr beliebt. In der sich unterhalb des Schlossplateaus befindenden historischen Schlosskapelle aus dem Jahre 1602 können auch Trauungen stattfinden. Im Schloss Neuhaus können bis zu 160 Personen beherbergt werden.

Tragschrauber Rundflug - Sinsheim

Mit unserem Tragschrauber fliegen wir weiter nach Sinsheim. Die Große Kreisstadt liegt im Nordwesten von Baden-Württemberg mitten im Kraichgau und grenzt an die südlichen Ausläufer des Odenwaldes.
Sinsheim wurde 770 erstmals im Lorscher Kodex erwähnt. Konrad von Hessen erbaute wohl um 908 in Sinsheim eine Burg. Um 1000 erbaute Gaugraf Otto von Kärnten ein Kloster und eine Kirche auf dem Stiftsberg. Die Stadtrechte wurden Sinsheim im Jahre 1192 von Kaiser Heinrich VI verliehen. In den folgenden Jahrhunderten hatte Sinsheim wechselnde Herren. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Sinsheim mehrmals verwüstet. 1924 wurde das Bezirksamt Sinsheim um das aufgelöste Bezirksamt Eppingen vergrößert. Daraus ging 1939 der Landkreis Sinsheim hervor. 1973 wurde der Landkreis Sinsheim aufgelöst und Sinsheim kam zum Rhein-Neckar-Kreis.
Durch die Gebietsreform von Baden-Württemberg in den siebziger Jahren wurden mehrere angrenzende Gemeinden eingegliedert und die Einwohnerzahl Sinsheims überschritt daraufhin die 20.000ter Marke. Neben der Kernstadt gehören zu Sinsheim zwölf Stadtteile: Adersbach, Dühren, Ehrstädt, Eschelbach, Hasselbach, Hilsbach, Hoffenheim, Reihen, Rohrbach, Steinsfurt, Waldangelloch und Weiler.
Sinsheim hat aber neben einer spannenden Geschichte auch einige Sehenswürdigkeiten, die für einen Rundflug mit dem Tragschrauber wie gemacht sind. Drei davon haben wir hier für Sie ausgesucht. Als erstes die Rhein-Neckar-Arena. Sie liegt im Süden Sinsheims und ist leicht über die A6 zwischen Walldorf und Heilbronn, Ausfahrt Sinsheim-Süd zu erreichen. Vom Tragschrauber aus hat die 2009 fertiggestellte Rhein-Neckar-Arena einen ganz besonderen Reiz.
Das Stadion ist die Heimstätte des TSG 1899 Hoffenheim. Nicht nur Fußballfans ist die mit 30.150 überdachten Plätzen ausgestattete Arena ein Begriff. Neben vielen Bundesligaspielen war das 2011 in Wirsol Rhein-Neckar-Arena umbenannte Fußballstadion (die Namensrechte sind im Besitz einer Firma aus Waghäusel) auch Austragungsort der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011.
Gleich nebenan liegt die im Dezember 2012 eröffnete Thermen und Badewelt Sinsheim. Vom Gyrocopter aus gesehen ist dies ein visuelles Highlight. Das an warmen Sommertagen geöffnete Cabrio-Glasdach des Palmenparadieses gibt den Blick frei auf das von ca. 400 echten Palmen umrandete türkisfarbene Wasser des Schwimmbeckens. Die Sinsheimer Badewelt erhielt 2013 die Urkunde der Guinness World Records für die größte Sauna der Welt.
Für alle Technik-Freaks ist das Auto- und Technik-Museum Sinsheim genau das Richtige Flugziel auf einem Gyrocopter Rundflug. Wer kann schon von sich behaupten mit einem Gyrocopter über eine Concorde und eine Tupolew geflogen zu sein. Das 1981 eröffnete Museum befindet sich ebenfalls im Süden Sinsheims, ganz in der Nähe der schon beschriebenen Wirsol Rhein-Neckar-Arena. Neben den schon erwähnten Flugzeugen sind auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern über 3.000 Exponate zu sehen. Zum Auto- und Technik-Museum gehört seit 1996 auch Deutschlands erstes IMAX 3D-Kino mit einer 22 m × 27 m Riesenleinwand.
Hier endet vorerst unser Rundflug mit dem Gyrocopter in den wunderschönen Kraichgau. Wir hoffen, wir konnten Ihnen auf dieser Seite mit den zahlreichen Luftbildern einen kleinen Eindruck über einen Flug mit dem Tragschrauber vermitteln. Aber dies sind nur mögliche Ziele für einen Rundflug. Sie können ganz individuell Ihre Flugziele selbst bestimmen. Wir fliegen Sie auch weiter in den Kraichgau, z.B. über Ittlingen, Dammhof, Richen, Eppingen, Sulzfeld, Sternenfels, Mühlacker, Knittlingen, Maulbronn, Oberderdingen-Flehingen bis zur Melanchthonstadt Bretten. Doch darüber später mehr.

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Preise für Tragschrauberflüge:
30 Minuten 99 € inkl. Mwst.
45 Minuten 145 € inkl. Mwst.
60 Minuten 179 € inkl. Mwst.
oder nach Vereinbarung
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Start und Landeplatz: Gundelsheim
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